Der Spazz und die 66

Der Spazz, unser regionales Monatsblatt brachte vergangenen Monat eine Sonderbeilage. „Die 100 wichtigsten Ulmer“.

Der Donnerhall an den regionalen Klüngeltreffen bleib nicht aus. Ein schwerer Anfall von Ehrenkäsigkeit ergriff weite Teile von Prominenz und Audabeis der Stadt. Einige wollte unbedingt vor einem Privatfeind liegen, andere waren mit der Position nicht zufrieden, der eine oder andere soll sogar interveniert haben (wurde mir getratscht).

Tja, so ein Platz in der unteren Hälfte der Tabelle kann einem den Tag verderben, wenn man sich für Mamis Größten hält.

Spazz Nr. 1, Jens Gehlert konnte einen Monat lang Modell für den Schmunzelhasen stehen.

Jetzt kam der zweite Teil. Die 66 wichtigsten Neu-Ulmer.

Hier muß ich sofort Motzen anfangen! Haben wir etwa keine 100? Muß man Neu-Ulm wieder demonstrieren nur zweite Liga zu sein?

Das macht mich ehrenkäsig! Also Hundert hätte man locker zusammengebracht!

Aber ich hatte was zu lachen.

Warum?

Nicht wegen der aufgeführten Personen…..

Wegen denen die fehlten.

Ich habe da ein paar Leute vermisst, die sich ganz arg wichtig fühlen.

Mein Kommentar: Gnhihihihi.

Overkill!

Ich weiß gar nicht, welchem Thema ich mich zuerst widmen soll.

Soll ich geißeln, daß die FDP für 5% in NRW 11.000 Schleckermitabeiter geopfert hat?

Ich könnte auch darüber schreiben, daß die Reform der Pflegeversicherung seit 2006 nicht zum Durchbruch gekommen ist und Minister Bahr (Der sieht aus wie der ehemalige Schulhofschläger an meiner Grundschule) keinen Schritt weiterkommt und selbst im Dämmerheim liegt bis endlich Fortschritte erzielt werden und von DER SPD-„Expertin“ angegangen wird, die nicht mal im eigenen AWO-Ortsverbad für Ordnung sorgen konnte.

Eines meiner Spezialthemen ist die Preisbildung an Tankstellen. Die Konzepte das Oligopol aufzubrechen wären ja da, aber keiner der Etablierten möchte sich gerne mit so viel Geld auf einmal anlegen…..

Auch die Blue Card wäre so ein Thema, damit wird der Zuzug nicht mehr gaaaanz so hochqualifizierter Nicht-EU-Ausländer geregelt. Somit wird bald Schluß sein mit der hemmunglosen Abzocke beim Ingenieursgehältern. Millionen sacken die ein…ach nee….das waren ja die Bänker. Nee, da machen sie nichts. Man legt sich nicht mit seinem Gläubigern an.

Lokale Themen gäbe es auch gerade. Das Konzept für ein Vergnügungsviertel in Neu-Ulm zum Beispiel.

Auch die tolle Leistung einer Diätapp der Hochschule Neu-Ulm wäre einen eigenen Artikel wert.

Hmm….ich gehe mal in mich.

In der Zwischenzeit für ich mich über einen Klick auf den „Follow“-Button bei Twitter sehr freuen.

Alkoholfrei, Nikotinfrei – Wahrheitsfrei!

Wir alle wissen Alkohol und Nikotin machen süchtig, sind giftig und können einen umbringen.

Die beste Variante ist – nicht konsumieren.

Ausgerechnet das Dritte Reich brachte die ersten Einschränkungen der Neuzeit und eine neue Tabakverordnung. Wie meist, ist alles Definitionssache. Wenn man etwas nikotinhaltiges kosten- und aufwandslos nikotinfrei haben möchte, muß man einfach „Nikotinfrei“ anders definieren.

Für Führers Fachleute war alles unter 0,3mg pro Konsumeinheit „nikotinfrei“ und unter 0,8mg „nikotinarm“.

Diese Regelung galt bis in die 80er. Marlboro red, eine Marke die sich heute nur knapp an der gesetzlich erlaubten Höchstgrenze entlang hangelt war laut Definition -„Im Rauch nikotinarm“. Schnell kamen „nikotinfreie“ Zigaretten auf den Markt. Auslese de Luxe, SL, Reemtsma No.1 (heute R1) kennt der eine oder andere Raucher. Natürlich sind diese Zigaretten genau so schädlich und suchterzeugend wie jede andere Zigarette auch. Eher sogar mehr, denn damals warfen sich ausgerechnet Jugendliche und Frauen auf die neuen Marken. Auch meine Wenigkeit ist nach ca. 219.000 Auslese, R1, Krone und Cabinet light klüger geworden. Fast wäre es zu spät gewesen…..

Als der Gesetzgeber eingriff, lagen bereits die ersten Niktionfreiraucher auf dem Friedhof.

Es war übrigens eine SPD/FDP-Koalition, die das Spiel laufen lies und eine CDU-CSU-FDP-Koalition, die es beendete.

Aber nur bei Zigaretten!

Unter Schwarz-Gelb ging das Spiel von Neuem los. Mit Alkohol.

Seit Jahrzehnten warfen die Brauereien immer mal wieder Getränke auf den Markt, die Kinder an den Geschmack gewöhnen sollten. Vitamalz und Karamalz, um nur zwei zu nennen waren damals fester Bestandteil der Werbung in meinen Comics. Es war in den 80ern, als die Binding-Brauerei das erste alkoholfreie Bier herausbrachte, daß einem normalen Bier sehr ähnlich kam.

Clausthaler – Alles war ein Bier braucht.

Ja, auch Alkohol.

Je nach Land gilt in der EU alles unter 0,5-1,7 Volumenprozent als alkoholfrei. Als sich das rumsprach war es für die ersten Alkoholiker und Kranken (Ich sag nur Medikamente….Wechselwirklung…) schon zu spät. Die Grenze wurde festgelegt, da Alkohol auch oft als Konservierungsmittel (JA! Auch in ausgesprochenen Kinderlebensmitteln!) Anwendung findet. Eine Milchschnitte (in den 80er und 90ern zeitweise mit schmeckbar viel Alkohol) auf der steht: Der Bundesgesundheitsminister warnt….. verkauft sich sicher nicht mehr sooo gut.

Unter anderem Warsteiner und Beck´s brachten in den vergangenen Jahren 0,0%-Biere heraus. Übrigens mit Segen der islamischen Religionswächter. Damit soll nämlich die nächste Zielgruppe erschlossen werden.

Foodwatch ist die erste mit bekannte Organisation, die überhaupt gegen diesen Etikettenschwindel aktiv vorgeht.

Meine Meinung:

Nur wo kein Alk drin ist darf das auch so draufstehen.

Ich unterstütze daher die Unterschriftenaktion von Foodwatch und würde mich freuen, wenn Sie sich mit einem Klick mir anschließen würden.

Hallo Welt!

lorem ipsum…..Nein! Das ist vorbei. Das Testbild ist weg. Achtung! Dies ist kein Test!

Der Blog wird ernst.

Ausgerechnet heute – am Tag nach dem großen Wahlerfolg im Saarland.

Absicht?

Nö. Zufall. Der Programmierer ist am Wochenende fertig geworden.

An dieser Stelle Programmierer @doha.alex meinen herzlichsten Dank. Es schaut schöner aus als in meinen Vorstellungen. Das will was heißen.

Bevor ich zum Thema komme:

Erst einmal Glückwünsche an die Saar-Piraten. Ich habt einen tollen Job gemacht. Auch ein Dankeschön an die Berliner Piraten. Dieser Erfolg war nur möglich, weil ihr es nicht vermasselt habt.

So, nun zum Eingemachten.

Warum soll es in diesem Blog gehen? Einfache Antwort: Um meine Sicht der Dinge.

Egal, ob politische Ereignisse, Fragen, persönliche Dinge, Privates. Ich möchte mit meinen Lesern (Also…im Moment bist Du das!) in einen Dialog treten. Du sollst wissen wie ich ticke. Da ja nichts umsonst ist hätte ich auch gerne was dafür. Ich würde gerne wissen wie DU tickst. Ich bitte um hemmungslose Verwendung der Frage-, Kommentar- und Kontaktmöglichkeiten.

Zu den Spielregeln: Ich duze meine Leser. Wir sind ja hier unter uns. Sollte das jemand nicht wünschen -> kurze Nachricht genügt. Man hat ja Anstand genossen. Was ich auch nicht dulde: Extremistische Propaganda oder fehlende Kinderstube. Es gibt auf dieser Seite netterweise einen Delete-Button im Adminbereich. Ich werde ihn, wie ein Polizist seine Dienstwaffe, verwnden. Nur im Notfall, dann aber ohne zögern. Letztlich stehe ich nicht nur für meine Aussagen gerade sondern auch juristisch für DEINE.

Das wäre zunächst alles von meiner Seite.

Auf guten Dialog!

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