Der Tag danach

Das Wahljahr 2013 endete für uns wie es begonnen hat: Mit einem leichten Zuwachs in Prozenten und meilenweit von den eigenen Erwartungen weg.

Wir haben einiges gelernt: Mit Wombats gewinnt man keine Wahlen, sondern mit Inhalten und Köpfen. Der Wähler hält uns beim Thema Überwachung und Datenschutz für kompetent. Kompetenter als alle anderen Wettbewerber auf dem politischen Markt. Ich habe auf unseren Infoständen diverse Briefe von Vodafone vor die Nase gehalten bekommen: „Die haben sich meine Daten klauen lassen, was kann man da machen? Wie schlimm ist das?“ An jedem Wochenmarktssonntag standen mindestens fünf Parteien da. Solche Briefe bekamen nur wir Piraten zu sehen. Die Menschen, auf die wir im Wahlkampf trafen gaben uns auch sonst viel Zuspruch und damit Kraft und Motivation.

Trotzdem: Wir haben bei drei Wahlen in einer Woche zweimal übel einen Tritt bekommen. Unser Einzug in den schwäbischen Bezirkstag ist da nur ein seehr schwacher Trost.

Wie geht es nun weiter mit den Piraten?

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Der Kreisverband Neu-Ulm hat beschlossen sich an der Kommunalwahl 2014 zu beteiligen.

Da wir keine 5% in Land und Bund haben, sind wir gezwungen erst unsere Liste aufzustellen und dann Unterstützungsunterschriften zu sammlen. Dank der CSU müssen Sie da dafür auch noch das Rathaus/Bürgerbüro/Gemindeverwaltung aufsuchen. So kann man sich lästiger Konkurrenz auch entledigen. Die Linke hat das vor fünf Jahren nicht geschafft.

Wir gehen das trotzdem an.

Nicht weil wir uns mit Mandaten schmücken wollen, nicht weil wir politische Karriereziele haben, sondern weil wir ein wild entschlossener Haufen Idealisten sind, mit dem Ziel unsere Heimat ein Stück mit voran zu bringen.

Falls Sie das auch gerne möchten, dann lade ich Sie herzlich ein mich zu kontaktieren. Unser Kommunalwahlprojekt steht auch Nichtpiraten zur Verfügung. Kontaktmöglichkeiten für jeden Geschmack finden Sie hier auf der Seite.

Jetzt klopfe ich mir den Dreck aus den Klamotten, wisch mich ab und kämpfe weiter. Nächstes Jahr warten drei Parlamente darauf von uns in Fraktionsstärke geentert zu werden.

Viel Arbeit, aber das ist es mir wert, weil es mir wichtig ist. Ihnen auch?

 

Unser Mann für Berlin: Rudolf Ristl

Vorab: Wer unseren Kandidaten persönlich kennen lernen möchte hat heute (15.10.2012) beim Stammtisch in Ulm, im "Wilden Mann" dazu Gelegenheit. Der Stammtisch beginnt um 19.30 Uhr. (Ja, man kann auch später kommen). Heute keine Zeit? Kommende Termine werden auf http://www.piratenpartei-neu-ulm.de veröffentlicht.

Piraten küren Rudolf Ristl zum Bundestagskandidaten

Bereits im 1. Wahlgang wählten die Piraten den 50 Jahre alten Karriereberater Rudolf Ristl aus Jettingen-Scheppach mit absoluter Mehrheit zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl.  Er setzte sich dabei gegen drei weitere Bewerber direkt durch.
Ristl vertritt den Stimmkreis 255, der die Kreise Neu-Ulm und Günzburg sowie Teile des Unterallgäus umfasst.

Rudolf Ristl engagierte sich innerhalb der Piratenpartei bisher schwerpunktmäßig in der Landesgeschäftsstelle in München und konnte mit den Ergebnissen seiner dortigen Tätigkeit punkten.
Ristl möchte sich im Bundestag vornehmlich in der Gesundheitspolitik und der Außenpolitik widmen.
Auch in der Familienpolitik will sich der geschiedene Familienvater zweier Töchter und eines Sohnes einbringen. Privat engagierte sich der 50jährige seit Jahren als Mitglied des Marketingklub Augsburgs, Wirtschaftsjunioren Augsburg (u. a. als Projektleiter Internationales hier in Paraguay im Einsatz)  Gesundheitsamt Augsburg, (Leiter einer Selbsthilfegruppe), Elternbeiratsmitglied (Vorsitzender),  Vorstandsmitglied im Gartenbauverein, Aufbau einer katholischen Landjugendgruppe nur um ein paar Mitgliedschaften zu nennen und ist unter anderem durch seine ehrenamtliche Mitarbeit in vielen regionalen und überregionalen Organisationen tief verwurzelt und auch beim politischen Wettbewerber ein geschätzter Gesprächspartner. 

Der Landtagskandidat und Vorstand der Neu-Ulmer Piraten, Michael Proißl hebt die Vielfalt des politischen Angebots der Piraten heraus. "Mit diesem deutlichen Ergebnis demonstrieren die Piraten, dass wir nicht die monothematische Internetpartei sind, für die uns manche immer noch halten." 

Der Versammlungsleiter David Krcek, vom Vorstand des Bezirkes Schwaben freute sich über die Rekordteilnahme der Mitglieder im Stimmkreis und an der Auswahl. "Vier völlig unterschiedliche Bewerber aus der Mitte der Bürger als Kandidaten, das soll uns erst mal einer nachmachen, genauso wie den gut gefüllten Saal."

Rudolf Ristl strebt auf der demnächst stattfindenden Aufstellungsversammlung für die Bundestagsliste ebenfalls einen aussichtsreichen Platz an.