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Lesenswert: Offener Brief an die Contentindustrie

Kategorie: Lesenswert

Parteifeinde

Freund->Feind->Parteifreund

Diese Abstufung gab mir ein CSU-MdL (welchen Landtag verrate ich jetzt mal nicht) mit auf den politischen Weg.

Da bei den Piraten der Meinungsfindungsprozess basisdemokratisch sind und Ämter nur eine Verwaltungsfunktion haben sollte der übliche Postenschacher und Zickenkrieg bei den Piraten nicht vorkommen. Sollte!

Seit dem Erfolg von Berlin sieht das anders aus. Jetzt gibt es Benefit.

Nein, nein. Nicht was Sie denken. Kein Geld, kein Ruhm. Keinen gut bezahlten Sprecherposten bei igendwelchen Stadtwerken in Ostdeutschland. Wir sind ja nicht die Union.

Es gibt Anerkennung und Öffentlichkeit. Zwei Dinge, die Gesindel gerne scheut. Piraten aber nicht. Wer in der Öffentlichkeit steht hat Zuhörer für seine Idee. Empfänger schaffen Anhänger, Anhänger schaffen Mehrheiten für politische Ideen.

….und dann will der eine oder andere, sind wir doch mal ganz ganz offen und transparent….

…..AUCH AUF DIE TITELSEITE EINES NACHRICHTENMAGAZINS!!!!

Das ist ganz einfach – menschlich!

 

Sicherheit, Urheberrecht und Abdampfen

Immer wenn in Deutschland eine Repression gegen die Bevölkerung beschlossen werden soll wird es zwei Begriffen begründet

SICHERHEIT!

URHEBERRECHT!

Merken Sie sich das mal……

Wenn Sie sich jetzt noch die Begriffe „Alternativlos“, „aus politischen Gründen“ und „Bündnisfall“ aneignen sollten Sie bereits beginnen die Eidesformel für Minister auswendig zu lernen. Sie haben schon das Zeug dazu.

Ich würde gerne über was anderes wie Sucht schreiben, aber das Thema ist halt mal gerade die Sau, die durchs Dorf getrieben und hernach heimlich geschlachtet werden soll.

Mein heutiges Thema ist die E-Zigarette.

Das ist nichts anderes als ein Inhalator, wie ihn auch Asthmakranke nutzen. Nur ohne AOK-Design. Man steckt einen Akku in das Gerät (oder lädt ihn am USB-Port auf). Füllt eine Liquidpatrone ein und zieht. Diese Liquids bestehen aus einem Trägerstoff, Aromastoffen und Nikotin. Eine Zigarette besteht auch nicht aus anderen Dingen. Glauben Sie nicht: Klicken Sie mal. Vergessen Sie eines nicht: Raucher sind Süchtige. Süchtige können einige Dinge nicht mit Vernunft machen. Das ist ein Merkmal von Sucht. Die „Nichtraucherschutzgesetze“ komischerweise von der Ausformulierung reine Repressions- und keine Schutzgesetze, machen es Süchtigen kaum noch möglich seinen Nikotinbedarf zu decken. Wer an seinem Arbeitsplatz nicht rauchen darf hat ein Problem sein „Craving“, also den Entzugsdruck zu decken.

Die E-Zigarette ist da ein Ausweg.

Ein Ausweg, der absolut unbedenklich ist für Passivdampfer und geschlossene Räume.

Der E-Zigarettenboom war jedoch nicht im Sinne des Gesetzgebers. Einbrechende Tabaksteuereinnahmen sind ganz und gar nicht im Sinne des Gesetzgebers. An den E-Zigaretten und den Liquids gibt es für Vadderstaat nur ein wenig Mehrwertsteuer und keine 79%.

Die E-Zigarette ist pefekt für den Nichtraucherschutz. Nun sucht unsere Regierung einen Weg den Störenfried vom Markt zu verbannen. Gar nicht so einfach als EU-Mitglied. Andere Länder wollen nämlich wirklich Nichtraucherschutz und Suchtprävention. Über das Internet kommt der Raucher ganz leicht an alles was er braucht.

Nun wird noch mit Angst gearbeitet. Kein Staatsdiener, der nicht von der möglich potentiell denkbaren Eventualgefahr warnt. Schäuble und Aigner lasen bereits über Modellen brüten wie man trotz E-Zigaretten die Süchtigen weiter ausnehmen kann.

Wer sagt: Dann sollen sie es doch einfach bleiben lassen, war noch nie süchtig und auf die Meinung Ahnungsloser sollte man ohnhin nicht viel geben….

Dieses ist bereits der zweite Versuch des Kabinett Merkel, den Ausstieg aus der Sucht über Substitution zu erschweren. Als einziges (mir bekanntes) Land stellt die Bundesregierung sogennante „Kräuterretten“ unter die Tabaksteuer. Kräuterretten werden als Aufhörwillige zusammen mit Nikotinpflasern in Apotheken verkauft. Eine Schachtel stieg so von 1,30€ auf 7,50€. Auf Betreiben von Peer Steinbrück (SPD) übrigens.

Danke für die Unterstützung der Tabakindustrie!

Von der Ahnungslosigkeit der Piraten in der Presse

Da hat man es gesehen.

Zwei Aushängeschilder der Piraten, der Berliner Abgeordnete Christopher Lauer und unser Bundesvorsitzender Sebastian Nerz, sitzen in einer der zahllosen Talkshows und beziehen zu einem der Talkshowthemen keine Position.

Einfach so.

Der feine Unterschied zwischen Ahnung, Meinung und Programm bringt dem BuVo gleich den Vorwurf herumzueiern ein. Lauer wird von einem, der sich mal eben eine Viertelmilliarde -ausgeschrieben 250.000.000.000!!!!- Steuergelder halt mal so versenkt hat, angegriffen.

Das die Altparteien noch immer nicht kapiert haben wer wir sind und was wir wollen – soll mir recht sein. Manche lernen auf die harte Tour, gell Herr Rösler?

Aufgrund von Umfragewertepanik dreschen die politischen Wettbewerber auf alles mit der Keule was orange aussieht oder einen Laptop mit sich rumträgt. Das ist verständlich. Panik frisst Vernunft. Wir wollen aber die Kirche mal im Dorf lassen.

Ich will das mal für Wettbewerber und Presse zusammenfassen:

– Fast jeder Pirat hat von was Ahnung.

– Jeder Pirat hat eine Meinung auch zu Themen bei denen er keine Ahnung hat.
(Es gäbe keine Talkshows und keine BILD wenn das nicht überall so wäre)

– Längst nicht zu jedem Punkt hat die Piratenpartei einen Beschluß gefasst.

Solange das so ist, darf der Mandatsträger oder Funktionär seine Meinung kundtun, aber nicht im Namen aller Piraten sprechen.

Da dies den einen oder anderen Medienvertreter überfordert, möchte er dem Mandatsträger gerne eine Meinung anheften, damit diese dann an der Gesamtpartei kleben bleibt.

Hättserwohlgerne.

Meine Meinung zu den Transfergesellschaften ist:

Volks- und Arbeitsmarktpolitisch wäre das bei Schlecker nicht sinnvoll gewesen eine zu machen. Für die Mitarbeiter hätte eine Transfergesellschaft aber eine Entlastung bedeutet. Was man nun höher einschätzt liegt im Auge des Betrachters. Nüchtern gerechnet wäre die sinnvollste Lösung auch die Billigste. Vermutlich wäre da dann die Transfergesellschaft rausgekommen. Sollte sich die Piratenpartei nun diese Denkweise zu eigen machen bedürfte es erst eines Beschlusses dazu.

So und jetzt erklären Sie das mal der Presse….

Kurs für Pressepiraten

Der Spazz und die 66

Der Spazz, unser regionales Monatsblatt brachte vergangenen Monat eine Sonderbeilage. „Die 100 wichtigsten Ulmer“.

Der Donnerhall an den regionalen Klüngeltreffen bleib nicht aus. Ein schwerer Anfall von Ehrenkäsigkeit ergriff weite Teile von Prominenz und Audabeis der Stadt. Einige wollte unbedingt vor einem Privatfeind liegen, andere waren mit der Position nicht zufrieden, der eine oder andere soll sogar interveniert haben (wurde mir getratscht).

Tja, so ein Platz in der unteren Hälfte der Tabelle kann einem den Tag verderben, wenn man sich für Mamis Größten hält.

Spazz Nr. 1, Jens Gehlert konnte einen Monat lang Modell für den Schmunzelhasen stehen.

Jetzt kam der zweite Teil. Die 66 wichtigsten Neu-Ulmer.

Hier muß ich sofort Motzen anfangen! Haben wir etwa keine 100? Muß man Neu-Ulm wieder demonstrieren nur zweite Liga zu sein?

Das macht mich ehrenkäsig! Also Hundert hätte man locker zusammengebracht!

Aber ich hatte was zu lachen.

Warum?

Nicht wegen der aufgeführten Personen…..

Wegen denen die fehlten.

Ich habe da ein paar Leute vermisst, die sich ganz arg wichtig fühlen.

Mein Kommentar: Gnhihihihi.

Overkill!

Ich weiß gar nicht, welchem Thema ich mich zuerst widmen soll.

Soll ich geißeln, daß die FDP für 5% in NRW 11.000 Schleckermitabeiter geopfert hat?

Ich könnte auch darüber schreiben, daß die Reform der Pflegeversicherung seit 2006 nicht zum Durchbruch gekommen ist und Minister Bahr (Der sieht aus wie der ehemalige Schulhofschläger an meiner Grundschule) keinen Schritt weiterkommt und selbst im Dämmerheim liegt bis endlich Fortschritte erzielt werden und von DER SPD-„Expertin“ angegangen wird, die nicht mal im eigenen AWO-Ortsverbad für Ordnung sorgen konnte.

Eines meiner Spezialthemen ist die Preisbildung an Tankstellen. Die Konzepte das Oligopol aufzubrechen wären ja da, aber keiner der Etablierten möchte sich gerne mit so viel Geld auf einmal anlegen…..

Auch die Blue Card wäre so ein Thema, damit wird der Zuzug nicht mehr gaaaanz so hochqualifizierter Nicht-EU-Ausländer geregelt. Somit wird bald Schluß sein mit der hemmunglosen Abzocke beim Ingenieursgehältern. Millionen sacken die ein…ach nee….das waren ja die Bänker. Nee, da machen sie nichts. Man legt sich nicht mit seinem Gläubigern an.

Lokale Themen gäbe es auch gerade. Das Konzept für ein Vergnügungsviertel in Neu-Ulm zum Beispiel.

Auch die tolle Leistung einer Diätapp der Hochschule Neu-Ulm wäre einen eigenen Artikel wert.

Hmm….ich gehe mal in mich.

In der Zwischenzeit für ich mich über einen Klick auf den „Follow“-Button bei Twitter sehr freuen.

Alkoholfrei, Nikotinfrei – Wahrheitsfrei!

Wir alle wissen Alkohol und Nikotin machen süchtig, sind giftig und können einen umbringen.

Die beste Variante ist – nicht konsumieren.

Ausgerechnet das Dritte Reich brachte die ersten Einschränkungen der Neuzeit und eine neue Tabakverordnung. Wie meist, ist alles Definitionssache. Wenn man etwas nikotinhaltiges kosten- und aufwandslos nikotinfrei haben möchte, muß man einfach „Nikotinfrei“ anders definieren.

Für Führers Fachleute war alles unter 0,3mg pro Konsumeinheit „nikotinfrei“ und unter 0,8mg „nikotinarm“.

Diese Regelung galt bis in die 80er. Marlboro red, eine Marke die sich heute nur knapp an der gesetzlich erlaubten Höchstgrenze entlang hangelt war laut Definition -„Im Rauch nikotinarm“. Schnell kamen „nikotinfreie“ Zigaretten auf den Markt. Auslese de Luxe, SL, Reemtsma No.1 (heute R1) kennt der eine oder andere Raucher. Natürlich sind diese Zigaretten genau so schädlich und suchterzeugend wie jede andere Zigarette auch. Eher sogar mehr, denn damals warfen sich ausgerechnet Jugendliche und Frauen auf die neuen Marken. Auch meine Wenigkeit ist nach ca. 219.000 Auslese, R1, Krone und Cabinet light klüger geworden. Fast wäre es zu spät gewesen…..

Als der Gesetzgeber eingriff, lagen bereits die ersten Niktionfreiraucher auf dem Friedhof.

Es war übrigens eine SPD/FDP-Koalition, die das Spiel laufen lies und eine CDU-CSU-FDP-Koalition, die es beendete.

Aber nur bei Zigaretten!

Unter Schwarz-Gelb ging das Spiel von Neuem los. Mit Alkohol.

Seit Jahrzehnten warfen die Brauereien immer mal wieder Getränke auf den Markt, die Kinder an den Geschmack gewöhnen sollten. Vitamalz und Karamalz, um nur zwei zu nennen waren damals fester Bestandteil der Werbung in meinen Comics. Es war in den 80ern, als die Binding-Brauerei das erste alkoholfreie Bier herausbrachte, daß einem normalen Bier sehr ähnlich kam.

Clausthaler – Alles war ein Bier braucht.

Ja, auch Alkohol.

Je nach Land gilt in der EU alles unter 0,5-1,7 Volumenprozent als alkoholfrei. Als sich das rumsprach war es für die ersten Alkoholiker und Kranken (Ich sag nur Medikamente….Wechselwirklung…) schon zu spät. Die Grenze wurde festgelegt, da Alkohol auch oft als Konservierungsmittel (JA! Auch in ausgesprochenen Kinderlebensmitteln!) Anwendung findet. Eine Milchschnitte (in den 80er und 90ern zeitweise mit schmeckbar viel Alkohol) auf der steht: Der Bundesgesundheitsminister warnt….. verkauft sich sicher nicht mehr sooo gut.

Unter anderem Warsteiner und Beck´s brachten in den vergangenen Jahren 0,0%-Biere heraus. Übrigens mit Segen der islamischen Religionswächter. Damit soll nämlich die nächste Zielgruppe erschlossen werden.

Foodwatch ist die erste mit bekannte Organisation, die überhaupt gegen diesen Etikettenschwindel aktiv vorgeht.

Meine Meinung:

Nur wo kein Alk drin ist darf das auch so draufstehen.

Ich unterstütze daher die Unterschriftenaktion von Foodwatch und würde mich freuen, wenn Sie sich mit einem Klick mir anschließen würden.