Echt Schade – Aus für Bürgermeisterwahlkampf in Weißenhorn

Heute Morgen stand es bereits in der Neu-Ulmer Zeitung: Es wird diesmal keinen piratigen Bürgermeister in Weißenhorn geben.

Bereits zum Wochenende war absehbar, daß es schief gehen könnte. Das Rathaus wollte die Bewerbung von Daniel Flachshaar nicht akzeptieren. Neben der Berufsbezeichnung (Frau G., das war schon sehr am Rande der Fairness…) wurde die Art der Einladung zur Aufstellungsversammlung bemängelt. So waren neben dem Kreisparteitag die Verwaltungspiraten beschäftigt Satzungen und Gesetze zu wälzen. Am Sonntag Abend stand nun fest: Es gibt drei Möglichkeiten:

1. Klagen
Das kostet Geld, Zeit, Nerven und hat einen ungewissen Ausgang. Selbst wenn die Chancen groß waren. Wie toll ist das einen Kandidaten erst einklagen zu müssen? Damit gewinnt niemand etwas. Das ist unvernünftig. FAIL

2. Durchziehen
Nun gut, wir hätten eine Anzeige in der NUZ schalten müssen (Express),  die Versammlung durchziehen und dann die Unterschriften sammeln. Im Idealfall wären uns (Ladefristen!) 7 Tage geblieben um 180 Weißenhorner auf das Rathaus zu bringen um dort für uns zu unterschreiben.  Das wäre nicht mal mit der Menpower der grossen Koalition machbar gewesen. FAIL

3. Aufgeben
Wahre Größe erkennt man in der Niederlage, aber man muß ja nicht immer wahre Größe demonstrieren, oder?

Kurz:

Es hat diesmal nicht sollen sein. Wenn jemand in Weißenhorn meint der Piratenangriff wäre überstanden glaubt auch an den Pfingsthasen. Die Weißenhorner Piraten basteln seit der Aufgabe an ihrem eigenen Ortsverband und wollen 2014 das Rathaus als Ratsherren entern. Wenn sie mit gleichem Engagement wie bei der Bürgermeisterwahl zu Werke gehen wird 2013 das letzte Jahr mit der Friede-Freude-Eierkuchen-Koalition für Herrn Fendt.

Wie heißt es bei den Monty Pythons so treffend:

Next time, definitely!

 

 

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